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Radijojo15.07.2010


Kultur Bericht Südafrika, Republik

Reise nach Südafrika

Carlo berichtet Euch von der Reise seines Papas nach Südafrika

Hallo,

mein Name ist Carlo, ich bin 5 Jahre alt und komme aus Berlin. Ich erzähle Euch von meinem Papa.

Der war gerade in Südafrika und hat uns allen ganz viele Fotos mitgebracht.

Von der Fußball WM, den Tieren und den Menschen dort. Und dem Land.

Die Geschichten, die er mir zu den Fotos erzählt hat, erzähle ich Euch jetzt.

Los geht's:

So, das bin ich, Carlo.

Mit allen Dingen die für mich bei der Fußball WM wichtig waren!

 

Hier seht ihr das Stadion in Südafrika, in dem viele Spiele statt fanden, auch Deutschland hat hier gegen Serbien gespielt. Es ist in Port Elisabeth. Hier war was los!  Mein Papa ist immer noch ganz begeistert.

 

Wir sind hier noch immer in dem Stadion, nur hinten. Hier konnte man Essen und Trinken kaufen. Sogar deutsches Bier, hat mein Papa erzählt. Doch das tollste war, dass die Südafrikaner für uns - mit der deutschen Fahne - getanzt, getrommelt und gesungen haben. Das macht natürlich viel Spaß.

 

Na, und hier sind wir jetzt mitten drin. Ich hab vergessen, wie viele Menschen hier hineinpassen. Aber wenn die alle da sind, hätte ich meinen Papa da nicht suchen wollen.

 

Von diesen Video-Wänden gibt es einige im Stadion. Das ist auch wirklich nötig, denn wenn man von so weit oben im Stadion runter auf das Spielfeld schaut, sind die Fußballspieler fast so klein wie Ameisen. Und so, mit diesen Video-Wänden, können alle was sehen, auch wenn sie nicht die tollsten Plätze haben. Mein Papa hat gesagt, das schönste im Stadion ist die Stimmung. Es ist wie ein Fest mit ganz vielen Menschen.

 

Na, wer dieses Instrument noch nicht kennt, der hat wohl kein Fußball geschaut. Die Vuvuzela!  Ich habe auch eine und es ist schwer, da einen richtig schönen Ton rauszubekommen. Die hier gehört meinem Papa und er spielt sie am Strand von Port Elisabeth.

 

Und auf dem Weg durch das Land Südafrika von einem Stadion zum nächsten, war mein Papa bei den Tieren in den Nationalparks. Das sind große Naturgebiete, in denen die Tiere geschützt und frei leben. Das hier ist ein Kudu.

 

Na, den hier kennt ihr, oder? Das ist der Herr Strauß. Vogel Strauß.

 

 

Diese Schweine sind stark und gefährlich. Es sind Warzenschweine.

 

Mein Papa glaubt, dass das hier ein Elefantenschädel ist, den er im ADDO- Nationalpark gesehen hat. Anscheinend bleibt vom Rüssel nicht viel übrig.

 

 

So, und hier kommt ein wirklich alter Baum, 800 Jahre ist er alt. Und 36 Meter hoch ist er. Das könnt ihr alles auf dem nächsten Bild nachlesen.

(In Berlin wo ich wohne gibt es „die Dicke Marie“ und die ist ca. 920 Jahre alt, aber darüber einandermal.)

 

Das ist das Schild, das vor dem Baum steht.

 

 

 

Oh Mann,  über diese Brücke wäre ich auch gern gerannt; immer wieder hin und zurück.

Die sieht doch echt cool aus. Sie ist auch im Nationalpark.

 

Ganz unten in Afrika treffen sich zwei der großen Meere und fließen ineinander.

Das ist der Indische Ozean und der Atlantische Ozean. Und mein Papa steht da genau an dem Punkt wo die zwei sich treffen. Na ja, das Wasser da hinten sieht ja aus wie immer, da ist nichts davon zuerkennen, dass es zwei unterschiedliche Ozeane sind. Gut, dass es dran steht.

 

Und diese Algen liegen da am Meer rum. Die sind riesig lang - bestimmt über 10 Meter und werden dort an den Strand gespült. Daraus wird auch gesundes Essen für uns gemacht, hat mein Papa erzählt. Kann ich mir nicht so richtig vorstellen, sieht ja nicht gerade lecker aus.

 

Diese Affen, sie heißen Baboons, sind gefährlich, weil sie Autotüren öffnen können und dann auch schon mal mit einer Tasche wegrennen. Wenn da dann Geld und Ausweise drin sind, hat man echten Ärger. Das ist meinem Papa aber nicht passiert.

 

Tja und nun kommt eine wirklich unglaubliche Geschichte. Da will mir doch mein Papa erzählen, dass diese puscheligen Dinger da, verwandt sind mit meinen geliebten Elefanten! Ja, ihr habt richtig gehört: mit Elefanten. Sie heißen Klippschiefer und fressen nur Grünzeug und leben in Familien zusammen. Na das muss doch geprüft werden, oder könnt ihr Euch das vorstellen?

 

Ja, und überall in den Städten gab es Musik auf den Straßen. Einfach so! Denn alle feierten die Fußball WM.

 

Die bunten Häuser gehören in das Holländerviertel. Holländer gab es sehr viele in Südafrika. So sieht es aber nur hier aus und nicht in ganz Südafrika.

 

Hier hat mein Papa in der Stadt Durban ein Blumenbeet fotografiert, das extra so für die WM gewachsen ist. Die Stadt Durban sagt sie sei der heißeste Ort in Südafrika.

 

Dieser Vogel, der so bunt ist wie alle meine Buntstifte zusammen, heißt Gabelracke. Er gehört zu den schönsten Vögeln der Welt.

 

Und das hier ist ein Hornrabe, ganz schön düster, so schwarz wie der ist.

 

 

Und diese wunderschönen Tiere kennen wir alle gut. Wusstet ihr, dass Giraffen das größte Herz aller Säugetiere haben?

Vielleicht, damit das Blut bis hoch in den Kopf kommt, sagt mein Papa.

 

Ich kann gar nicht glauben, wie dicht mein Papa an all diese Tiere heran kam.

 

Diese Elefantenfamilie hat den Fluss überquert. Das war ein Abenteuer! Der Bulle, das ist der männliche Elefant, also der Papa :-) hat mächtig mit den Ohren Alarm geschlagen, wie wild mit seinem Rüssel um sich geschlagen und Büsche ausgerissen und dabei auch noch sein Geschäft verrichtet! Das hatte natürlich einen Grund: so hat er alle Feinde vertrieben damit seine Familie heil ans andere Ufer gebracht.

 

Diese kleinen Vögel sind die Freunde der Giraffen, denn sie kümmern sich darum, dass der Hals der Giraffen immer sauber bleibt. Das ist wichtig, denn da kommen Giraffen selbst nicht ran. Und so picken sie die Parasiten, das sind winzig kleine Tiere, aus dem Fell und fressen sie auf. So hat jeder was davon, die Giraffe ein sauberen Hals und die Vögel ein vollen Bauch.

 

Hier streiten sich zwei Kudus, das klappert bestimmt ganz schön heftig. Das scheint das Zebra da hinten gar nicht zu stören.

 

Dieser schöne Elefanten-Bulle fächert mit seinen Ohren, damit er frische Luft bekommt und einen kühlen Kopf behält. Oder ist mein Papa ihm da schon ein Stück zu dicht gekommen und der Elefant will ihm sagen: „Komm bloß nicht näher, ich bin mächtig stark.“

 

Nach dem Nationalpark ging es dann auf solch bunten Straßen mit wehenden Fahnen ins nächste Stadion. Nach Johannesburg, ...

 

 ... nach Soccer City! So sieht das Stadion von außen aus.

 

und so, wenn man reinkommt. Wow ist das groß.

 

Kennt ihr Rooney, den berühmten englischen Fußballspieler? In Afrika kennt ihn wohl jeder und das hier muss ein dicker Fan von ihm sein.

 

 

Mein Papa hat mir erzählt, dass er es toll fand, dass die Fußballspieler, bevor sie mit dem Spiel begonnen haben, sich für eine gute Sache eingesetzt haben. Auf dem langen Plakat da auf dem Bild steht: "Sag nein zu Rassismus". Es geht darum, dass alle Menschen gleich behandelt werden sollten. Keiner von uns soll schlechter oder besser behandelt werden, schon gar nicht , weil er eine andere Hautfarbe hat als der andere. In vielen Ländern, auch in Afrika, werden Menschen mit schwarzer Hautfarbe nicht so gut behandelt, wie Menschen mit weißer Hautfarbe. Und das muss aufhören!

Durch dieses Plakat wissen das nun ganz Viele, weil ja ganz Viele das Fußballspiel gesehen haben. Das haben die Fußballer gut gemacht!

 

Ich hoffe, ihr hattet Freude an den kleinen Geschichten und den Bildern aus Südafrika. 

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