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Friedlicher Osten statt Wilder Westen

Wie war das nochmal mit den Indianern in Nordamerika – böse Rothäute, Kriegsgeheul, Tomahawks und ganz viele Skalps???

Wenn es sie denn überhaupt jemals so gegeben hat, so sind die Indianer, die zu diesem Bild gehören, schon lange, lange, seit dem vorletzten Jahrhundert tot – aber die Klischees von ihnen leben immer noch munter weiter. Indianer, gibt's die heute eigentlich noch? Aber klar gibt's die, bloß nicht so, wie sich die Wildwestromantik vieler Filme und Bücher uns das glauben lässt!

Und gerade darum war es ein sehr spannendes Projekt, das die Klasse 5a der Grundschule im Taunusviertel in Berlin-Lichtenrade da angepackt hat, ein Skype-Interview mit einem Indianer zu führen, der so gar nicht zu den üblichen Bildern passt: Tiokasin Ghosthorse aus New York, ganz im Osten der USA.

Er gehört zur Nation der Lakota-Indianer, einer Gruppe der Sioux, die ursprünglich auf dem Gebiet des heutigen US-Bundesstaats South Dakota im Mittleren Westen zu Hause war. Und er ist wie viele andere moderne Indianer auch ein ganz normaler Bürger der USA, der in einer großen Stadt lebt – und viel besser mit Mikrofonen und Computern umgehen kann als mit Pfeil und Bogen...

      

Denn Tiokasin hat einen Radiosender über indigene Völker überall auf der Welt gegründet, also ein Programm, das die Interessen und Traditionen von ursprünglichen Einwohnern in vielen Ländern vertritt und an ihre oft vergessene Kultur erinnert. Es heißt  "First Voices Indigenous Radio" und man kann es über Internet weltweit empfangen: www.firstvoicesindigenousradio.org. Da hatten die Berliner Kids ganz schön was zu fragen und das haben sie auch gut gemacht, wie ihr hier hören könnt! Auf Englisch, klaro!

      

Aber die Klasse hat sich nicht mit dem Interview mit Tiokasin begnügt – sie hat sich überhaupt mit den nordamerikanischen Völkern beschäftigt, die wir Indianer nennen: Rieka und Vivien haben zusammengetragen, wie sie alles über das Leben und die Traditionen von Indianern wissen und präsentieren es hier exklusiv für RADIJOJO! und seine Hörer. Iloda erzählt, was Traumfänger sind, was sie eigentlich bedeuten und wer die Idee dazu gehabt hat – und viele der Kinder haben Traumfänger gebastelt, die wir Euch in unserer Fotoschau zeigen.

Und schließlich hat die Klasse das Ethnologische Museum in Berlin besucht und sich alles von den nordamerikanischen Indianern ganz genau angeschaut. Einige von ihnen erzählen Euch, was sie dabei entdeckt haben und was ihnen besonders gefallen hat. Das haben sie dann aber doch mal auf Deutsch gemacht...

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