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Radijojo05.11.2014


Politik Videokonferenz Deutschland

Kinder haben Rechte!

Kinder aus dem Hort „KiBu“ in Freiberg in einer Videokonferenz mit Radijojo-Kinderreportern

Dass Kinder Rechte haben, wissen auch die Kinder aus dem Hort „KiBu“ des Kinderschutzbundes in Freiberg. Im Rahmen eines gemeinsamen Projektes mit Radijojo haben sie sich nämlich Gedanken über die Rechte von Kindern gemacht. Und jetzt wollen sie darüber in einer Videokonferenz mit uns Kinderreportern aus der Radijojo-Zentrale in Berlin sprechen.



Wir Kinder in Berlin sind natürlich genauso gespannt wie unsere Kollegen in Freiberg.



Hallo, herzlich Willkommen bei Radijojo“, sagt Kinderreporterin Judith zur Begrüßung. „Wir sind die Kinder aus dem KiBu in Freiberg“, kommt als Antwort, während wir uns gegenseitig zuwinken.
Nach dieser netten Begrüßung stellen wir uns erst einmal vor und sprechen über dies und das.



Der achtjährige Hauke möchte von uns wissen, ob wir denn Freiberg überhaupt kennen. Kennen wäre zwar zuviel gesagt, aber wir wissen, dass Freiberg in Sachsen liegt, also in Deutschland.

 

Über Schule wird noch geredet und natürlich über die verschiedenen Hobbies der Kinder. Womit wir auch schon direkt beim Thema angekommen sind, denn Freizeit ist zum Beispiel etwas, auf dass jedes Kind ein Recht hat.



Warum wir die Kinderrechte so wichtig finden, möchten die Freiberger Jungen und Mädchen wissen. Weil Erwachsene oft vergessen, dass Kinder anders sind, lautet unsere Antwort. Zum Beispiel, dass Freizeit für Kinder noch viel wichtiger ist als für Erwachsene.



„Wisst ihr was Partizipation ist?“, heißt die nächste Frage. Doch das wissen die Kinder in Freiberg bestimmt genauso gut, deshalb geben wir die Frage zurück. Und die Antwort kommt prompt: Mitbestimmen, Mitwirken, Mitmachen. Genau richtig. Denn auch darauf haben Kinder Rechte. Aber zunächst mal bekommen die Kinder aus Sachsen von uns einen großen Applaus für diese tolle Antwort.

 

Themen gibt es genug, bei denen die Kinder gerne mehr mitreden würden. Zum Beispiel, dass es zuviel Autos gibt, kein Müll mehr ins Meer geschmissen werden darf, weniger Bäume gefällt werden sollen oder keine Tiere mehr in Tierparks eingesperrt werden sollen. Und natürlich möchten die meisten Kinder auch zuhause mehr mitbestimmen können. Gut ist, dass man in der Schule als Klassensprecher oder Schulsprecher mitwirken kann.

Als nächstes möchten die Kinder von uns wissen, wie wir uns fühlen, wenn man uns nicht zuhört. Wütend, sauer und traurig, fällt uns dazu als Schlagworte ein. Denn wenn die anderen nicht zuhören, wissen sie ja nicht, wie es einem selbst geht. Und dieses Gefühl kann einem schon Angst machen. Deshalb sollte man in so einem Fall auch versuchen, auf sich aufmerksam zu machen und nicht aufgeben. Dafür bekommen wir einen Applaus aus dem „KiBU“.



Jetzt möchten wir natürlich wissen, welche anderen Kinderrechte den Kindern in Freiberg noch besonders wichtig sind. Schutz vor Krieg, gewaltfreie Erziehung und das Recht auf Privatsphäre, lauten die ersten Antworten. Alles richtig. Und dann halten die Kinder noch ein Bild in die Kamera, auf dem steht: „Kinderrechte ins Grundgesetz“. Der Meinung sind wir auch und klatschen kräftig in die Hände.



Und mit den Kinderrechten sind wir noch nicht zuende. Das Recht auf Gesundheit und angemessene Pflege bei Krankheit wird angesprochen, ebenso die Meinungsfreiheit oder das Recht auf Gleichheit und Gleichbehandlung, damit niemand benachteiligt wird.

Die Freiberger Kinder erzählen uns dann noch, dass sie in ihrer Stadt sogar an einer Demonstration für die Einhaltung der Kinderrechte teilnehmen werden, was wir natürlich ganz klasse finden. Sogar ein eigenes Lied haben sie gedichtet, in dem es um die Rechte von Kindern geht. Auch dafür ein großes Lob für soviel Energie und Engagement. Wir reden noch eine Weile über jede Menge Sachen, die Kinder halt so interessieren und vergessen dabei auch nicht, dass die Kinderrechte nicht nur für uns hier in Deutschland gelten sollen, sondern für alle Kinder auf der ganzen Welt. Da gibt es nämlich noch so einiges zu tun.

Für jetzt soll es aber erstmal reichen. Die Kinder aus dem „KiBu“ in Freiberg haben sich tolle Gedanken zu dem wichtigen Thema Kinderrechte und Partizipation gemacht, und uns hat es richtig Spaß gemacht, mit euch darüber zu sprechen. Zum Schluss zeigen die Kinder aus Sachsen nochmal, dass sie wirklich nicht auf den Mund gefallen sind: „Können wir jetzt Schluss machen? Weil wir haben ein Recht auf Freizeit“. Stimmt ganz genau.

 

 

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